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Die ersten Clips aus dem Buch "Yoga in der Schwangerschaft"

Was HAPPY MOMS gut tut! Mit Yoga setzt du die Saat für eine bewusste und entspannte Schwangerschaft und sammelst Kraft für die Geburt.

Betrachte die folgenden Übungen als ein weiches Kissen, in das du dich während der Zeit der Schwangerschaft fallen lassen kannst. Natürlich wird auch Aktivität von dir gefordert – doch immer ruhig und mit sanftem Gespür. Yoga schenkt dir aus der Stille heraus neue Energie, nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Dabei vertieft es nicht zuletzt die noch ganz leise Beziehung zu deinem Baby.

Zur Einstimmung: Still werden

3 Minuten - Am Beginn jeder Yogastunde kommen Sie zunächst zur Ruhe.

 

Auch wenn die Welt sich weiter dreht, für die werdende Mutter ist nichts mehr so, wie es einmal war. Die Schwangerschaft bringt schließlich viele körperliche und seelische Veränderungen mit sich. Schenke dir und deinem Baby in dieser entscheidenden Lebensphase die nötige Zuwendung, die ihr beide jetzt braucht. Yoga kann helfen, immer wieder Abstand vom Alltag zu gewinnen und sich gezielt auf das zu konzentrieren, was in dir passiert. Mit Yoga setzt du die Saat für eine bewusste und entspannte Schwangerschaft und sammelst Kraft für die Geburt. Schaff dir den Raum und die Zeit, diesen so wichtigen Entwicklungsprozess aktiv mit zu gestalten.

Der Sonnengruß: Kraft und Dynamik

4 Minuten - Mit diesem Programm werden Sie so richtig aktiv. Sie dehnen und vitalisieren den gesamten Körper. Kraft und Hingabe werden eins.

 

Was ist Yoga?

Yoga ist eine vor Tausenden von Jahren entstandene Lehre, die eine Reihe körperlicher und geistiger Übungen umfasst. Ziel des Yogas ist es, ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele zu schaffen.  In der westlichen Welt hat sich vor allem die körperbetonte Praxis – das Hatha-Yoga – durchgesetzt. Wir konzentrieren uns hier auf ganz spezielle Übungen, die die Schwangerschaft unterstützen und dich in dieser besonderen Zeit nicht überfordern, sondern optimal begleiten.

Die Schlussentspannung

5 Minuten - Am Ende jeder Yogastunde sollten Sie einmal ganz bewusst zur Ruhe kommen.

 

Individuell und ganzheitlich

Die Wirkung der Körperübungen wird durch die Herangehensweise und die innere Haltung beeinflusst. So lässt sich Yoga ganz den individuellen Bedürfnissen anpassen. In Verbindung mit einer bewussten Atmung werden Verspannungen aufgelöst, die Lebenskraft wird angekurbelt. Wer regelmäßig übt, findet über kurz oder lang zu mehr geistiger Klarheit und zu innerer Ruhe und Gelassenheit. Yoga wirkt auf allen Ebenen sanft reinigend und fördert eine positive Lebenseinstellung. Es ist somit ein ganzheitlicher Weg zu körperlicher und seelischer Gesundheit. Gerade in der Schwangerschaft ist ein speziell auf diese Zeit abgestimmtes Yoga eine Möglichkeit, sich ganz mit sich selbst zu verbinden, mit dem wachsenden Kind und der Bewusstheit des Wunders, das man erleben darf.

Tipps und Hinweise zum Üben

Die folgenden Hinweise helfen dir, die Yogapraxis zu genießen und ihre Effekte voll auskosten zu können.

Der äußere Rahmen

  • Wähle einen Ort, an dem du dich wohlfühlst und an dem es keine Ablenkung gibt.
  • Sorge für Ruhe. Um konzentriert Yoga üben zu können, ist es wichtig, dass nichts dich stört.
  • Das Auge übt mit. Schaff dir eine besondere Atmosphäre, um dich bewusst vom Alltag abgrenzen zu können.
  • Iss vor dem Yoga ein oder zwei Stunden nichts. Doch hör auf deinen Körper. Solltest du zu Sodbrennen neigen, ist es tatsächlich das Beste, vor dem Üben nicht zu essen. Wenn hingegen dein Blutzuckerspiegel abrutscht und du dich zittrig fühlst, trink etwa eine halbe Stunde vor dem Üben einen Saft oder iss einen Minisnack. Trinke zwischendurch bei Bedarf ein wenig stilles Wasser.
  • Sorge für frische Luft. Das tiefe Atmen wird dann noch mehr zum Genuss.

Was du brauchst

  • Leg dir zum Üben mehrere feste Kissen, eine Decke, eine Yogamatte und im dritten Trimester einen großen Gymnastik- bzw. Sitzball bereit.
  • Übe barfuß. Für die Schlussentspannung und die Meditation kannst du gern Socken anziehen.
  • Trage bequeme Kleidung, die dich weder beengt noch durch ihre Weite beeinträchtigt. Wichtig ist, dass du dich wohlfühlst und frei bewegen kannst.

Die innere Haltung

  • Hör beim Üben auf deinen Köper. Spiele behutsam mit deinen Grenzen. Und: dein Baby übt immer mit! 
  • Sollte sich beim Üben etwas nicht gut an fühlen, geh einfach zur nächsten Haltung über.