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Magnesium in der Schwangerschaft

Mineralstoff Magnesium Schwangerschaft

Schwangerschaft und Stillzeit – eine Zeit voller Veränderung: das Baby wächst, der Körper der Mutter verändert sich, Ernährungsgewohnheiten werden umgestellt. Gut, dass schwangere Frauen heute besser denn je über die Vorsorge während der Schwangerschaft und Stillzeit informiert sind: Sie wissen, was für sich und ihr Baby wichtig ist und kümmern sich aktiv um eine gesunde Versorgung mit allen relevanten Nährstoffen.

Neben einer ausgewogenen Ernährung ist z. B. ein erhöhter Bedarf an Magnesium zu beachten. Mit einem vorbeugenden Ausgleich durch ein Magnesiumpräparat (z.B. Biolectra Magnesium) lassen sich Mangelerscheinungen und Komplikationen während und nach der Schwangerschaft von Anfang an vermeiden.

Was ist eigentlich Magnesium?

Magnesium ist ein Mineralstoff. Obwohl er lebensnotwendig ist, kann er vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt werden. Magnesium erfüllt viele wichtige Funktionen: Es hilft beim Aufbauen und Reparieren deines Muskelgewebes, spielt eine große Rolle im Energiestoffwechsel und für das Nervensystem und ist somit für die Muskelfunktion z. B. deiner Gebärmutter sehr wichtig. Bei deinem Kind unterstützt es die Bildung starker Knochen und Zähne – bei dir ist Magnesium für die Funktion von Insulin von Bedeutung. Die erforderliche Tagesdosis von ca. 300 mg wird in der Regel durch eine ausgewogene Ernährung erreicht. 

Welche Nahrungsmittel enthalten viel Magnesium?

Je gesünder du dich ernährst, desto besser wird auch dein Baby versorgt. Um den erhöhten Bedarf an Magnesium zu decken, solltest du viel Obst und Gemüse wie Bananen, Mais, Erbsen, Mangold, Brokkoli und Blattspinat essen. Außerdem Vollkornprodukte, Naturreis und Weizenkeime sowie pasteurisierte Milch und Milchprodukte. 

Für den Snack zwischendurch sind Nüsse, Mandeln, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne hervorragende Magnesium-Lieferanten. Regelmäßige Fischmahlzeiten, tierische Eiweiße in geringen Mengen und hochwertige pflanzliche Fette sollten ebenfalls auf deinem Speiseplan stehen. Gesunde Durstlöscher sind Mineralwasser, Saftschorlen und ungesüßte Tees. 

Wann brauche ich zusätzlich Magnesium?

Als schwangere Frau bist du mit vielen Dingen beschäftigt – nicht immer hast du Zeit für eine ausgewogene Mahlzeit. 

Während der Schwangerschaft solltest du jedoch  den erhöhten täglichen Bedarf von 310 bis 350 mg, in der Stillzeit von 390 mg Magnesium abdecken, um das Wachstum der Plazenta, deines Kindes und später Ihre Milchproduktion optimal zu unterstützen. Um Schwangerschaftskomplikationen vorzubeugen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. mindestens 310 mg Magnesium täglich. Kann dieser Bedarf nicht durch die tägliche Nahrung gedeckt werden, kann eine Supplementierung während Schwangerschaft und Stillzeit sinnvoll sein.

Welche Komplikationen gibt es bei Magnesiummangel?

Wadenkrämpfe

Unliebsame Begleiterscheinungen gibt es in jeder Schwangerschaft. Vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel werden Frauen z. B. häufig von plötzlichen Wadenkrämpfen aus dem Schlaf gerissen. Durch die tägliche Einnahme von Magnesium kannst du dich vor lästigen Wadenkrämpfen schützen.

Verstopfung

Während der Schwangerschaft erlahmt häufig die Muskulatur im Darm. Grund für die Darmträgheit ist der hohe Anteil der weiblichen Hormone Östrogen und Gestagen. Mit Magnesium kannst du deine Verdauung einfach und auf natürliche Weise anregen. Ein Magnesiumpräparat ist dafür gut geeignet. 

Vorzeitige Wehen

Es kann passieren, dass dein Babybauch bei Anstrengung unangenehm spannt oder hart wird. Solche „Übungswehen“ sind normalerweise kein Grund zur Sorge. 

Ein zu niedriger Magnesiumspiegel kann jedoch auch vorzeitige Wehen auslösen und schlimmstenfalls eine Frühgeburt herbeiführen. Ein ausreichend hoher Magnesiumspiegel kann also verhindern, dass sich deine Gebärmutter zu früh, also vor der 34. Schwangerschaftswoche, zusammenzieht. 

Sprich unbedingt mit deinem Arzt, wenn du befürchtest, vorzeitige Wehen zu haben.

Vorgeburtlicher Stress

Wenn du während deiner Schwangerschaft häufig gestresst bist, kann das die Gesundheit deines Kindes gefährden und das Risiko für Geburtskomplikationen erhöhen. 

In Belastungssituationen und bei hoher nervlicher Anspannung benötigt dein Organismus besonders viel Magnesium. Eine zusätzliche Einnahme des Mineralstoffs sorgt also immer wieder für Entspannung – auch in den ersten anstrengenden Wochen mit deinem Baby.

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